Revolution: Das Wort passt. Carl-A. Fechner hat es mit Sicherheit ganz bewusst gewählt, denn sein neuer Dokumentarfilm "Die 4. Revolution - Energy Autonomy" ist ein Manifest, und zwar eines für einen so radikalen Umbau unserer Energieversorgung, wie wir ihn noch nicht zu denken wagten. Dass mit Hermann Scheer ausgerechnet einer der letzten authentischen Sozialdemokraten wichtigster Protagonist des Films ist, kommt wie ein Trost in schwerer politischer Zeit. Scheer hat nicht nur Sachverstand, er unterbindet argumentativ auch jedes Zeitspiel von Fatih Birol ab, dem Experten im Auftrag der erdölexportierenden Länder. Fechners Vision: die hundertprozentige Versorgung der Menschen mit regenerativen Energiequellen. Seine Trümpfe: Ökonomen, Wissenschaftler und Unternehmer, die ihr Geschäft verstehen. "Energy Autonomy" ist ein bei allen transportierten Fakten sinnlicher Film, der ein Massenpublikum verdient hat. Sein Gegner ist ein extrem konservatives Kartell von Energieproduzenten. Mit dem Filmstart am 18. März verbunden sind Events in vielen Städten, die konkrete Möglichkeiten der Energiewende präsentieren.
www.energyautonomy.org
"Die 4. Revolution" startet am 18. März. Alle Spielzeiten in den deutschen Kinos findet ihr auf meinKinoprogramm.de
15.03.2010









