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FUKUOKA (JAPAN), PUBLIK

Einen japanischeren Namen als Yoshi Kawasaki kann man eigentlich nicht haben. Der Stil des von Kawasaki gegründeten Shirtlabels Publik ist jedoch global inspiriert - die Prints kommen von Künstlern wie der Französin Genevieve Gauckler, Experimental Jetset aus Amsterdam oder dem Kanadier Chilly Gonzales.

Interview: Ellen Stickel

uMag: Yoshi, wie kamst du auf die Idee, Publik zu gründen?
Yoshi Kawasaki: Ich war fast 15 Jahre Mitinhaber eines Shirtlabels aus Amerika. Als ich die Firma verlassen habe, lag es nahe, mein eigenes Label zu gründen. Das war 2009.

uMag: Wer steckt hinter Publik?
Kawasaki: Das bin hauptsächlich ich, aber natürlich auch meine Freunde und die Künstler, die mich und mein Label unterstützen.

uMag: A propos Künstler: Wie wählst du die Leute aus, die Prints für deine Shirts entwerfen?
Kawasaki: Die Bilder müssen mir ins Auge stechen. Das kann in einer Galerie sein, in einem Museum, einer Buchhandlung oder im Netz. Ich möchte keine allzu starren Regeln festlegen, aber alle Prints sollten einzigartig sein und unverfänglich, aber gerne auch mutig. Es darf nicht um Politik, Gewalt oder Religion gehen, vielmehr sollen die Drucke von den Leuten unterschiedlich interpretierbar sein und bestenfalls ein positives Gefühl erzeugen.

uMag: Humor ist dir also sehr wichtig.
Kawasaki: Ja. Es gibt in dieser Welt schon genug Probleme - Angst vor Terrorismus, Naturkatastrophen, einer Energiekrise ... Humor hilft, die komplizierten und schwierigen Phasen besser durchzustehen.

www.publik.jp