Foto So finden's die anderen - STIMMEN ZUM NEUEN UMAG
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STIMMEN ZUM NEUEN UMAG

Im Vorfeld des Relaunch hatten wir ausgewählte Blogger gebeten, eine Blattkritik zum uMag zu verfassen. Hier stellen wir alle Blogs und Rückmeldungen sukzessive vor - von Ahoimeise bis UARRR!.



Ahoimeise



Ahoimeise lebt in Hamburg, ist Grafikdesignerin und Schriftsetzerin und hat eine Vorliebe für "Handgedrucktes, Buchstaben und Federvieh". Ihr Blog behandelt genau diese Themen: Erwähnenswerte grafische Kostbarkeiten, Neues aus der Designwelt, Absurditäten des Alltags. Und immer wieder hübsche Großstadtimpressionen.
http://ahoimeise.blogspot.com

[*Blattkritik zum uMag:*]
Ahoimeise bemängelt ein etwas braves Layout und zu kleine Schrift bei den Hintergrundinfos. Begeistert ist sie dagegen vom optischen Gastspiel des Sterne-Sängers Frank Spilker und ganz grundsätzlich von der Themenwahl des uMag: "Personen stehen im neuen uMag im Vordergrund und zwar nur solche, die etwas zu erzählen haben." Grundsätzliches Fazit: "Insgesamt haben die (Neu)-Macher vom uMag eine erwachsene Ausgabe des alten U_mag kreiert, die auch in Zukunft eine der wenigen Zeitschriften sein wird, die ich gerne am Kiosk mitnehme. Denn intelligente Magazine wie das uMag sind absolut lesens- und unterstützenswert."
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BeastyBasti



BeastyBasti lebt in Norddeutschland, ist gelernter Tischler, Heilerziehungspfleger und Hafenarbeiter, spielt Bass, trinkt Becks und Milch, trägt Jeans und schläft gerne lange. Sein Blog besteht aus "100 g Tagebuch, 500 g Erlebnissen, 2 großen Stücken Humor, 25 Prozent purer Vernunft, 0,25 Liter Musik, einer Priese Ironie, zwei halben Eimern Langeweile, fünf Löffeln Selbsterkenntnis und einer Scheibe Lust am Schreiben".
http://beastybasti.de

[*Blattkritik zum uMag:*]
BeastyBasti kritisiert die Verzahnung von Web und Print: "Web und Internetthemen gerne und von mir aus auch gerne offline, aber wenn schon Print, dann doch bitte nur Print." Die Themenwahl dagegen lobt er ohne Einschränkung: "Das uMag bietet eine ganze Reihe interessanter Beiträge, eine gelungene Aufmachung und ein durchaus interessantes Konzept. Man merkt es dem Magazin an, dass die Redaktion Spaß an den Themen hat und offensichtlich ebenfalls (noch?) zur Zielgruppe gehört. An ihr vorbei schreiben sie jedenfalls nicht."
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Candy College



Simon Bertsch schreibt in seinem Blog "Candy College" über Themen wie Studium, Karriere und Lifestyle. Er bietet zum Beispiel Tipps fürs erste Bewerbungsgespräch, Empfehlungen für nützliche iPhone-Apps oder Tutorials, wie man zu kostenloser Musik kommt. Kurz: ein Blog mit den besten Zutaten für Lernen und Leben.
www.candy-college.com

[*Blattkritik zum uMag:*]
Dass sich das uMag klar von "anderen Klatsch- und Szenemagazinen" abhebt, ist für Simon klar erkennbar, auch wenn es die üblichen Musiker, Künstler und Stars bringt. Denn "statt vieler großer und schrilliger Bilder wird hier der Text in den Vordergrund gerückt". Auf ihn wirken die Texte so, "als hätte man Brandeins-Redakteure auf ein Rock-Konzert geschickt um mit den Künstlern ein Interview zu führen." Sein Fazit: " Wer sich für die tiefgründigen Geschichten hinter den Kulissen interessiert und den Künstler nicht nur wegen seiner Songs mag, sondern auch wissen möchte wie es in seiner Seele aussieht, der findet hier sicherlich viele gute Texte."
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Chiclette



Chiclette ist das Blog der 18-jährigen Caroline, die ein echtes Händchen für Mode hat, selbst näht - und entsprechend hauptsächlich über Style und Fashion bloggt. Ganz nebenbei bringt die Studentin in spe im März 2010 ihre erste eigene Modekollektion auf den Markt.
www.chiclettechiclette.blogspot.com

[*Blattkritik zum uMag:*]
"Wieviele Zeitschriften gibt es eigentlich, die über Mode, Musik oder Kunst berichten?", fragt sich Caroline - und kommt zu dem Ergebnis: unübersichtlich viele. Auch das alte U_mag stach da für sie nicht besonders hervor, zu undifferenziert fand sie es. Das neue uMag sieht sie als echte Wiedergeburt, bei dem Grafiker und Layouter einiges dazugelernt haben. Die Mischung aus Indiekultur, Kunst, Design und "hübschem Schnickschnack" gefällt Caroline gut, besonders angetan war sie vom Artikel über Designer Patrick Mohr und der Zoom-Strecke mit den Fotos von Künstler Todd Hido.
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Die frohe Botschafterin



Die frohe Botschafterin bringt gute Nachrichten in die Welt. Ihre Autorinnen und Autoren berichten über eigene Lebenserfahrungen, Reisen, politische oder wirtschaftliche Themen, über Kultur, Mode, Musik oder Sport. Dabei ist die frohe Botschafterin ganz bewusst weiblich. Als Sinnbild für das, was uns inspiriert. Eine Spielwiese, auf der wir uns mit uns, anderen und dem Leben auseinandersetzen können.
www.die-frohe-botschafterin.de

[*Blattkritik zum uMag:*]
Glückwünsche von der frohen Botschafterin, die besonders den ungewöhnlichen Blickwinkel schätzt, den das uMag vertritt. "Sehr erfrischend in einer Zeit, in der sich die Dinge mehr und mehr gleichen und die meisten darauf bedacht sind, nicht anzuecken und nicht zu polarisieren." Und auch die Haptik des uMag wird wohlwollend von ihr bemerkt.
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diskursdisko



Vincent Wilkie designed, wenn er nicht gerade Beiträge für diskursdisko.de verfasst, Webseiten und entwickelt Web 3.5-Projekte. Und dann macht er auch noch Musik. Seinen Blog füllt er mit Texten zu Kunst, Design, Lifestyle, Technik und Musik. Und immer wieder gibt's bei ihm spannende Interviews zu lesen.
www.diskursdisko.de

[*Blattkritik zum uMag:*]
Vincent Wilkie gesteht bei diskursdisko.de, kein Magazin- oder Zeitungsleser zu sein. Fürs uMag macht er jedoch eine Ausnahme, was er mit dem guten Layout und einer Themenwahl begründet, die leicht neben dem Mainstream liegt. Mit dem Relaunch habe das Magazin "das schon recht verstaubte 90er-Jahre-Layout gegen einen flotten 2010er-Look mit viel Bild und Whitespace ausgetauscht." Für Vincent Wilkie ist das Magazin die Papierversion eines Blogs. Nur in Sachen Schnelligkeit habe das uMag ein Nachsehen. Aber das ist auch schon sein einziger Kritikpunkt.
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fiaskojoke



fiaskojoke lebt in Hamburg und bloggt seit 2008 über linke Politik, Kapitalismuskritik, Kultur und "den generellen Wahnsinn". Bei aller Polemik freut er sich auch immer über Widerworte per Mail oder Kommentar - auch und vor allem wenn sie andere Positionen als seine vertreten.
http://fiaskojoke.blog.de

[*Blattkritik zum uMag:*]
Von fiaskojoke kommt eine sehr ausführliche Kritik, bei der er zunächst das Papier lobt: "Als oller Öko stehe ich (...) auf Recyclingpapier, das sich viel schöner anfassen lässt als dieser Hochglanzmist." Weniger begeistert ist er vom Titelbild, das ihm zu dunkel erscheint, auch das Logo scheint ihm eher missglückt. Und die Inhalte? Mal so, mal so. Mode ist für ihn zuviel im Heft und bei den Musikthemen ist ihm das Heft zu mainstreamig. Dagegen lobt er den politisch geprägten "go ahead"-Teil ("für ein ,People-Heft' mutig und sehr geil!")
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julias 49 suns



Julia ist Ende zwanzig, kommt aus Greifswald und arbeitet dort an der Uni. Sie fotografiert gern, beschäftigt sich viel mit Musik und Film und hat ein Faible für alles Britische aus diesem Bereich. In ihrem Blog "julias 49 Suns" schreibt sie meist über genau diese Themen. Gelegentlich gibt es aber auch eine Beitrag zu Politik und Wissenschaft zu lesen.
http://49suns.de

[*Blattkritik zum uMag:*]
Sofort auffällig war für Julia der Papierwechsel, der ihr gefiel, weil sie das neue Papier an richtige Bücher erinnert. Sie lobt die neue Themenaufteilung als strukturierter und findet die "kurzen, aber zahlreichen Interviews" "knackig" und genau richtig für ihre Generation. Auch die Themenwahl an sich überzeugt sie, denn es gehe um all das, was sie interessiert. Ein Fazit: "Es sind keine weltbewegenden Geschichten, die man da lesen kann, aber treffend ausgewählt und die Haptik lädt zu Badewannenbesuchen ein. Klingt komisch, ist aber so."
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Kleinstadtgedanken



Seit einem Jahr ist der Blog Kleinstadtgedanken im Netz, anfangs noch mit dem Untertitel Geschichten, Gedanken und Geschnetzeltes". Doch je mehr sich die Interessen von Chris in die künstlerische Richtung entwickelten, wandelte sich auch sein Blog. Heute geht es neben Beiträgen zu Illustration, Kultur, Fotografie und Musik oft auch um die skurrilen Dinge des Webs.
http://kleinstadtgedanken-blog.de

[*Blattkritik zum uMag:*]
Kleinstadtgedanken versteht das neue uMag als ein Magazin für Leute, die "keine Lust auf Mainstream-Magazine haben. So wie mich." Grundsätzlich findet er, dass aus alt mach neu nicht immer auch aus gut wird besser resultiert. Doch zumindest was das uMag angeht stellt er fest: "In diesem Fall merkt man eine kleine Steigerung, was mich doch schon erfreut hat."
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Lesezirkel-Blog



Im Lesezirkel-Blog dreht sich alles um das Thema Zeitschriften und deren Inhalte, mit dem Ziel, Leser für Zeitschriften zu begeistern. Der Blog hebt die interessantesten Texte aktueller Magazin-Ausgaben hervor und liefert kurze und pointierte Einblicke in die redaktionellen Aufbereitung. Kurz: der Lesezirkel-Blog schlägt den Bogen von Online zu den herkömmlichen Print-Magazinen.
www.lesezirkel-portal.de/blog/

[*Blattkritik zum uMag:*]
Lara Meier untersucht im Lesezirkel-Blog, warum das uMag alles andere als ein Mainstream-Hochglanzmagazin ist: "Themen, die andere Redaktionen eher selten erwähnen würden, finden u.a. Platz im neu gestalteten uMag", so dass jeder Leser noch neue, für ihn noch unbekannte Dinge entdecken könne. Lobend erwähnt sie weiter, dass auch das neue Design auf diese Inhalte abgestimmt sei; dank des neuen Papiers fühle man förmlich das Magazin. "Das Magazin ist auf seine Art neu, stylish und interessant", so ihr Fazit.
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limelu



Limelu ist das private Blog von Jennifer Phänomen. Ihr Blog kreist um Inspiration und Fashion. Sie möchte kreative Menschen ansprechen, die ähnliche Interessen haben. Spaß steht bei ihr an erster Stelle, eine große Leserschaft ist aber ein positiver Nebeneffekt - und die scheint ihr treu ergeben!
http://limelu.blogspot.com

[*Blattkritik zum uMag:*]
Jenny geht es zuerst mal darum, wie sich das neue Heft anfühlt, und da ist sie absolut angetan vom neuen uMag. "Es liegt stabiler und fester in der Hand", meint sie, "es schlabbert nicht rum wie die meisten Zeitschriften." Jenny sieht uMag vor allem als "ein wundervolles Magazin für alle Indiefans und Alternativjunkies". Mit Lob geizt sie nicht und hält dieser positiven Einschätzung ihre anfängliche Reserviertheit entgegen: "Ich war ja ein wenig skeptisch", gesteht sie, "huch, neues Design ... Komplettänderung, vielleicht ein bisschen mutig?" Ihr Fazit: "Aber rundum gelungen."
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MAWSpitau



MAW Spitau kommt aus Kiel und ist Lehrer. In seinem Blog schreibt er über Alltägliches aus seinem Leben, ebenso wie über Bildung, Politik und Unterrichtskonzepte. Er selbst bezeichnet sich als Medienjunkie und so nehmen Web, Buch, Zeitschrift und digitale Kunst entsprechend großen Raum ein.
http://blog.spitau.de

[*Blattkritik zum uMag:*]
MAWSpitau war uMag-Neuling, als er die Kritik am neuen Heft verfasste. Auffällig für ihn zunächst der Wechsel von Hochglanzpapier auf "an Ökopapier erinnernde(s) Papier". Auf den zweiten Blick sagt ihm dies aber doch zu, denn so käme das Wesentliche mehr zur Geltung. Eine Serifenschrift im Logo zu verwenden, findet mutig und neuartig. Inhalt und Themenwahl lässt er unkommentiert, da ihm der Vergleich zu früher fehlt. Sein Fazit über das neue Design ist positiv: "Trotz des neuen Papiers und dem Mut zu Serifen, kommt das Magazin frisch, aber dennoch sachlich daher. Diese neue Sachlichkeit macht es in meinen Augen zu einem ernsthaften Magazin, welches sich mit Kultur und Lebensstil befasst, aber keinen Trends hinterherläuft, sondern eher welche setzt."
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Muschelschubserin



Die Muschelschubserin ist Journalistin und kommt aus dem Ruhrgebiet. Seit dreieinhalb Jahren bloggt sie schon über Themen aus ihrem Alltag, über Bücher, Medien und alles, was ihr sonst noch in den Sinn kommt. Ihr Motto: das entdecken, über das alle anderen achtlos hinwegsehen.
http://muschelschubserin.wordpress.com

[*Blattkritik zum uMag:*]
Als großer Printfan hat sich die Muschelschubserin mit Begeisterung aufs uMag gestürzt - und festgestellt: Ihr gefällt das neue Papier, das neue Layout, auch das neue Format und vor allem die Verbindung zwischen Print und Online. Bemängelt wird von ihr allerdings die Unterteilung der Themen in die vier Kosmen, da ihr die Bezeichnungen "uniq" und "go ahead" zu willkürlich erscheinen. Außerdem kritisiert sie die Kürze der Texte, die nicht mehr tiefgründig, sondern oberflächlich sind. Ihr Fazit: "Das neue uMag ist viel besser als das alte. Weil es sich vom Rest des Marktes abhebt, weil es - ganz im Gegensatz zur alten Version - einen eigensinnigen Charakter hat, weil es sich toll anfühlt und das "Hippe" und "Stylische" jetzt optisch rüber kommen. Wer also "lässig" und "szenig" ist, sich für Alternativkultur interessiert und für kompakte Lese-Häppchen 3,30 Euro zu bezahlen bereit ist, kann hier eine durchaus ansprechende neue Lese-Heimat finden."
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Netzfeuilleton



Netzfeuilleton.de ist, wie der Name schon sagt, ein Blog mit klassischem Feuilleton inklusive kritischer Essays zu den Bereichen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, erweitert um das Themenspektrums um Netzkultur. Netzfeuilleton.de wird betrieben von Jannis "SheephunteR" Kucharz und weiteren Autoren. In die Helene-Hegemann-Debatte mischte sich das Blog unlängst ein, indem es die Domain www.axolotlroadkill.de für sich anmeldete und den Klau mit Versatzstücken aus Hegemann-Zitaten begründete.
http://netzfeuilleton.de

[*Blattkritik zum uMag:*]
Autor Pell von netztfeuilleton.de, dem das neue Papier von uMag sehr gefällt, möchte abseits des Internets "die Vorzüge von Print genießen" und kritisiert deshalb die Kürze vieler Texte inklusive der Interviews. Er hätte gerne gesellschaftliche Themen, abstrakte Meinungen und Auseinandersetzungen gefunden. So wundert es nicht, dass nur das Interview zum Film "Plastic Planet" vor seiner Kritik besteht. Kurz zusammengefasst kann man sagen, dass Pell schlicht ein anderes Heft möchte. Vielleicht eines, das ein Print-Äquivalent zu netzfeuilleton.de wäre?
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NutriCulinary



Stevan Paul, unter dem Pseudonym Herr Paulsen Betreiber des Blogs NutriCulinary, ist ein Mann mit Vergangenheit: Er hat Koch gelernt und nach einer Tour durch die gehobene Gastronomie drei Jahre lang als Fernsehkoch bei RTL vor der Kamera gestanden. Sein Lebensthema Essen steht natürlich auch bei NutriCulinary im Mittelpunkt - wobei man rasch merkt, dass Herr Paulsen mindestens so gut schreiben kann wie brutzeln.
http://nutriculinary.com/

[*Blattkritik zum uMag:*]
"Wir brauchen dringend gut gemachte, liebevoll gestaltete, unterhaltsame und informative Zeitschriften und Magazine", sagt Herr Paulsen - und zählt das uMag prompt dazu. Er stuft die Zielgruppe zielsicher ein: Es sind jene, die der Pubertät entwachsen sind, sich aber mit dem Erwachsenwerden noch Zeit lassen wollen. Geradezu euphorisch preist Herr Paulsen die Präsenz der Literatur im Themenkanon: "Das ist einzigartig und für mich das größte Wiederkaufsargument." Die Fotostrecke hält er für "beeindruckend atmosphärisch", das "Twin Peaks"-Styling der Blood Red Shoes für "toll", und er freut sich sehr über die Kolumne des von ihm "hymnisch verehrten" Schrifststellers Saša Stanišic. Nur in puncto Kulinarik, meint Herr Paulsen, dürfte das uMag noch zulegen.
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ominöses



Auf m4ki.de schreibt eine Regensburger Studentin über die Uni, das Leben in der Domstadt, gute Freunde und die große Liebe. Neben ominösen Alltagsgeschichten findet man hier auch immer wieder Modisches und Außergewöhnliches abseits vom Mainstream.
www.m4ki.de

[*Blattkritik zum uMag:*]
M4ki bezieht sich hauptsächlich auf das neue uMag und findet zunächst einmal das dickere, raue Papier gut: "Ich bin zwar kein Ökomensch, aber Hochglanzhefte gibt es genug." Die Themenmischung findet sie gelungen, den Artikel über den Modedesigner Patrick Mohr "interessant" und die Fotostrecken "wirklich schön", auch wenn sie findet, dass gerade hier das matte Papier ungewohnt ist. Besonders freut sie sich, dass ein Interview mit einem Twitterer zu finden ist, dem sie folgt, und amüsiert sich über den Eingangssatz der Kolumne "Glücksfall Leben", in dem es heißt: "Zum ersten Mal richtig glücklich war ich, als mein Hamster starb."
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Sommer in Hamburg



Mark Max Henckel schreibt in seinem Blog "Sommer in Hamburg" über die Stadt, wie er sie sieht. Dabei berichtet er hauptsächlich über Kulturelles, gibt zum Beispiel Veranstaltungstipps zu verschiedensten Events, die in der Hafenstadt stattfinden. Darüber hinaus findet man auf seiner Seite unter anderem auch Porträts von Menschen und Städten, die nicht unbedingt etwas mit Hamburg zu tun haben.
http://sommer-in-hamburg.de

[*Blattkritik zum uMag:*]
Mark Max Henckel gefällt das Papier und der härtere Umschlag des neuen uMags und er findet das neue Design gelungen. Es erinnere ihn an "gutes Online-Design". Kritik übt er allerdings an der kleinen Schriftgröße des "Checkbriefs", den er darum gar nicht lesen mag. Länge und Kurzweiligkeit der Texte sprechen ihn an und auch die Fotostrecken seien "gelungen". Und obwohl er sich selbst nicht zur Zielgruppe zählt, kommt er zum Fazit: "Ich finde das neue Design des uMags trotz kleiner Schwächen gelungen. Es bereitet den Inhalt gut auf, mit dem es mit ihm eine Einheit bildet. Die Artikel sind kurzweilig und sicher für die Zielgruppe ansprechend. Das Schwächeln beim Thema Bloggen und Social Networks ist allgemein verbreitet und damit verzeihlich. Die Bildstrecken, die Interviews und auch die Story über den Modedesigner Partick Mohr sind wirklich toll. Also: Insgesamt Empfehlenswert!"
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Styleranking



Bei Styleranking dreht sich alles rund ums Thema Mode und Lifestyle. Hier erfährt man nicht nur, was angesagt ist in Sachen Mode und Design, sondern kriegt auch immer wieder Kino- und Musiktipps sowie ausführliche Interviews mit Persönlichkeiten der Mode- und Lifestyleszene.
http://blog.styleranking.de

[*Blattkritik zum uMag:*]
Dass das uMag anders sein will als die anderen, "das merkt man sofort, wenn man die erste Seite aufschlägt", beschreibt Styleranking den spontanen Eindruck vom uMag. Gelobt wird die Themenwahl in der Rubrik "uniq", in der es um Mode und Design geht. Auch die Fokussierung auf die Einbindung des Lesers und die Lebensnähe des Magazins, bewerten die Autoren als positiv. Ihr Fazit: "Wer neben Mode auch etwas für Kultur im weitesten Sinne übrig hat, sollte auf jeden Fall mal einen Blick riskieren. Wir haben's getan und waren positiv überrascht."
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Superheld



Roland Kalb führt ein Doppelleben: einmal als Blogger für die gute und schöne Sache, zum anderen als Teilhaber einer Kommunikationsagentur. In seinem Blog schreibt er ausdauernd über all das, was ihm so über den Weg läuft, interessiert sich für elektronische Musik, Kunst und Design sowie die Welt der neuen technischen Möglichkeiten.
http://superheld.com

[*Blattkritik zum uMag:*]
Superheld rezensiert zum ersten Mal eine Zeitschrift und macht das auch zu Beginn der Kritik gleich auch transparent. Ihm fällt auf, dass man viele der uMag-Themen auch in Blogs wieder findet, "Plus ein wenig mehr". Neben einer guten Haptik und der Verweigerung von Hochglanzpapier lobt Superheld an uMag die leichte Lesbarkeit der Texte. Sein Fazit: "Ein gutes Heft für sonnige Sonntagnachmittage." Als Blogger weiß Superheld schon jetzt, dass er sich in Zukunft wohl öfter von uMag wird inspirieren lassen.
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Szene Deutschland



Szene Deutschland ist das Blog des Fotojournalisten, Fotografen und Autoren Willi Schewski. Der Focus des Magazins liegt bei den Themen Kunst und Kultur. Abgerundet wird das Blog durch Fotos, Videos, mp3 und Veranstaltungshinweisen. Wert legt Willi Schewski auf Kontraste: So wechseln sich unterhaltende Themen ab mit kritischen Berichten über Politik und Gesellschaft.
http://szene-deutschland.blogspot.com

[*Blattkritik zum uMag:*]
Szene Deutschland freute sich, dass das "Allerwelts-Hochglanzpapier" einem für die Augen angenehmeren, matten Papier gewichen ist. Das neue uMag liege gut in der Hand, wirke satter und knicke nicht mehr so leicht. Und auch die Fotos wirken seiner Meinung nach auf Grund der matten Optik "schlichter, ohne Schönheit zu verlieren" und "dem Zeitgeist entsprechend". Die Schriftgröße im Checkbrief empfindet Szene Deutschland jedoch weiterhin als zu klein, und deutschsprachige Oberbegriffe hätte er als passender empfunden. Eine positive Entwicklung konstatierte er dem neuen uMag jedoch bei den Texten, die an Leichtigkeit und Flüssigkeit gewonnen hätten.
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texte und so.



"texteundso.de ist das private Blog von Michael Sohn, Journalist und Blogger. Er bloggt über was auch immer ihn fasziniert, interessiert oder amüsiert - in den meisten Fällen geht es um Musik, Social Media & ältere Medien, Menschen, Gadgets und so was. Manchmal aber auch einfach nur um putzige Tierchen. Nur eins ist immer gleich: seine Texte lesen sich absolut gut und immer wieder gerne.
www.texteundso.de/wordpress

[*Blattkritik zum uMag:*]
Das Layout zu brav, das Logo voll Neunziger, dröge, bieder, voller Konsensthemen für den Indie-Mainstream, immerhin gut geschrieben: Sohn vermisste im alten uMag ein scharfes Profil, überraschende Entdeckungen, eigene Blickwinkel -und findet all dies nun im überarbeiteten uMag. "Der Themenmix ist deutlich besser gelungen", lobt er. Die Ausrichtung auf Personen der jungen Szene und Alternativkultur sei zwar nicht neu, aber "wenn man die richtigen People entdeckt, kann man trotzdem zum Lesen animieren." uMag findet diese People - und animiert. Mehr kurze Features im Wechsel mit langen Interviews und mehr Meinung: "Das ist die richtige Richtung." Auch optisch passiert mehr, findet Sohn, kritisiert aber das graue Papier des Heftes. Sein Fazit: gut gemacht. Und er empfiehlt, baldmöglichst auch umagazine.de rundzuerneuern, damit die onlineaffine Zielgruppe nicht über alle virtuellen Berge verschwindet.
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The Boy in the Bubble



SurfGuard kommt aus Köln und schreibt seit 2003 in seinem Blog "The Boy in the Bubble" über Musik, Fußball und Medien. Er kritisiert Konzerte und Fußballspiele, kommentiert Zeitungsartikel und führt so schöne Rubriken wie Kulturoptimismus und Kulturpessimismus.
http://blogs.23.nu/bubbleboy

[*Blattkritik zum uMag:*]
SurfGuard kannte das uMag bislang nicht, lobt aber das alte U_mag als "zeitgemäße(s) Popkultur Magazin". Warum also ein Relaunch, so seine Frage. Zumal er es falsch und vorurteilend findet, der Zielgruppe eine Vorliebe für "kurze und konzentrierte Texte" zu unterstellen, deren Qualität in ihn dann auch nicht überzeugen kann. Den Papierwechsel findet SurfGuard allerdings gut, da so der "Charakter eines Printmagazins" gestärkt werde. Das Magazin sei nun aber um einiges unstrukturierter und vor allem schlechter lesbar, die Farben seien auf dem neuen Papier bis auf zwei Ausnahmen nicht kräftig genug. Sein Fazit fällt zwiegespalten aus: "Die letzte Notwendigkeit des Relaunchs, wenn er nicht wirtschaftlich notwendig war, erschließt sich mir im Rückblick und als Neuleser nicht. Dennoch werde ich in den nächsten Monaten sicher immer mal wieder reinschauen und verfolgen, wie sich das Heft entwickelt".
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The Fellow Passenger



"The Fellow Passenger" ist das private Blog eines Münchners, das er selbstironisch mit "Fachmagazin für Halbwissen" untertitelt. Seine ausnehmend ausgefeilten Texte sollen unterhalten oder auf gesellschaftliche Missstände aufmerksam machen, meistens gelingt ihm beides. Er formuliert so spitz wie satirisch, so dezidiert wie empört, doch stets angemessen höflich. Gesiezt wird hier jeder, sogar Trolls.
http://fellowpassenger.de

[*Blattkritik zum uMag:*]
The fellow passenger vergleicht das alte U_mag mit dem neuen uMag und ist erst mal froh, dass der "bimmelblöde Unterstrich" im Hefttitel endlich weg ist. Das Papier ist ihm zu grau, die Schrift zu klein, die Verlosungen zu werbenah; dafür findet er die Künstlerstrecke "beachtlich", die Texte "leicht verdaulich" - und staunt, dass im uMag ein Interview mit einem seiner Partygäste abgedruckt ist. Zu diesem Herrn hat er daher auch noch erhellenden Tratsch beizusteuern.
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UARRR!



Marcel Wichmann lebt in Hamburg und kümmert sich in seinem Blog uarrr.org um so ziemlich alles, was sein Interesse weckt, vornehmlich Musik, Kunst und Design, aber auch die ein oder andere treffsichere Alltagsbeobachtung findet Platz. Nebenbei studiert er Illustration und entsprechend gibt es in seinem Blog auch jede Menge zu sehen.
http://uarrr.org/blog

[*Blattkritik zum uMag:*]
Marcel bezeichnet sich selbst als "verkappten Print-Freund" und als solcher geht er hart mit dem uMag ins Gericht. Ihn nervt das Layout, denn "Usabilitytechnisch, um hier mal Websprache in Printkram einfließen zu lassen, ist es eher katastrophal." Immerhin: "Optisch sehen die Seiten meistens gut aus, als Kunstwerk betrachtet." Und auch das neue Papier findet seinen Zuspruch. Den Inhalt findet er belanglos und ohne erkennbaren Gewinn beim Lesen. Insgesamt, so sein Resümee, eine "fragmentarische Anhäufungen von Dingen und kein durchkonzipiertes Magazin".
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Noch mehr (Kurz-)Stimmen zum uMag:

www.anotherjam.com >>
www.textem.de >>