Foto Hippo Campus - DA HÖRT DER SPASS AUF!
Foto: Peter Jamus
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DA HÖRT DER SPASS AUF!

Die US-Newcomer sind für jeden Quatsch zu haben. Nur einen ganz bestimmten Bandnamen sollte man in ihrer Nähe auf keinen Fall erwähnen.

Von Carsten Schrader

Endlich mal wieder eine Teenieband, die sich schön viel Spinnkram überlegt. Allein der Name: Die Band Hippo Campus ist nach dem Teil des Gehirns benannt, der in jungen Jahren durch Alkohol beschädigt werden kann. "Uns ging es nur um das Vergessen, auf keinen Fall wollten wir uns als Kampftrinker inszenieren", giggelt der Bassist Zach Sutton am Telefon. Wobei es Sutton lieber ist, wenn man ihn Espo nennt, schließlich haben die vier Jungs aus Woodbury, Minnesota, ihre Künstlernamen: Beans, Espo, Stitches und Turton. "Ich hab ne Zeit lang in Espoo bei Helsinki gelebt, deshalb", offenbart Sutton die Bedeutung etwas widerwillig. Auch die ironischen Texte ihrer Debüt-EP "Bashful Creature", mit denen sie das aufgesetzte Verhalten ihrer ehemaligen Mitschüler an der Kunsthochschule aufs Korn nehmen, sind ein paar Lacher wert. Musikalisch sollte man ihren Indiepop aber auf keinen Fall unterschätzen, das garantiert schon Alan Sparhawk von Low als Produzent. Nur: besser keine Vergleiche mit Vampire Weekend! "Nicht schon wieder. - Ich leg dann mal auf, ja?", grummelt es dann nämlich aus der Leitung.