Stereo Total: „Ah! Quel Cinéma!“

Auflegen oder aufregen? Die Musikredaktion hat sich mal wieder die Köpfe heißgeredet. Dieses Mal geht es um „Ah! Quel Cinéma!“ von Stereo Total.

Die Musikredaktion ist sich eigentlich nur in einer einzigen Sache einig: Ohne Musik geht es nicht. Aber schon bei der Frage, welche Musik es denn bitte sein soll, fliegen (manchmal) die Fetzen. Zumindest, wenn Verena, Carsten und Mitja sowie ein monatlich wechselnder Gasthörer sich zum Plattenchat treffen. Dieses Mal geht es um „Ah! Quel Cinéma!“ von Stereo Total …

Enno: Wie immer angenehm schrammelig & cool. Tolle Band, mochte ich schon immer. Lieb „Die Dachkatze“ & „Elektroschocktherapie“. Weiß nicht, was ich sonst noch schreiben soll, daher schreib ich einfach mal noch was anderes: Seenotrettung ist kein Verbrechen. Seehofer schon. Tschüssi!

Verena: Schließe mich an, was die Seenotrettung betrifft. „Elektroschocktherapie“ mag ich auch, das wummsige „Mes Copines“ und den Trio-Beat bei „Brezel says“ aber auch. Herrlich schrägbratzige Chansons in bewährtem 8-Spur-Kasettentechnikcharme.

Mitja: Exactement! Da kann man euch nur zustimmen. Stereo Total drehen mal wieder ziemlich frei, und was bleibt einem anderes übrig, als dazu im Viereck zu tanzen? Allen, die etwas gegen Seenotrettung haben, sollten Stereo Total einfach die Elektroschocktherapie verschreiben können.

Carsten: Meine Sympathie hatten Stereo Total immer, aber ich habe lange nicht mehr so viel gekichert wie bei Album Nummer zwölf. Vielleicht gerade weil diese Platte auch ungewöhnlich viele Widerhaken und deutlich mehr düstere Untertöne als zuletzt auffährt.

VERENA REYGERS

schiebt die miese Chatrunde jetzt einfach mal auf das anstehende Sommerloch. Wobei da immerhin das ganz fantastische Debütalbum von IDER wartet. Und nächtliches Hauswandboxen mit Kate Tempest im Ohr ist ohnehin gesetzt.

MITJA STEFFENS

tanzt mit den Black Pumas vergnügt durch das Sommerloch. Sollte doch mal Trübsal anstehen, darf Kate Tempest ihn weiter hineintreiben, bevor Stereo Total wieder alles vergessen machen. Dazu wird einfach „Ich bin cool” mit Blick in den Spiegel gesungen.

CARSTEN SCHRADER

kann bislang kein Sommerloch ausmachen und kommt bereits mit den Vorbereitungen für den Herbst ins Schleudern: Einerseits kämmt er sich ohne Unterlass für das angekündigte zweite Whitney-Album. Andererseits weiß er, dass die neue Platte von Girl Band ihm ohnehin die Frisur ruinieren wird.

GASTHÖRER

ENNO BUNGER

ist von sich selbst genervt, weil er sich beim Kommentieren der Musik wie in Oli Geissens Chartshow eingeblendet sieht. Er sagt: Lest nicht mein Gesülze, und hört die Platten am besten selbst. Wir sagen: Hört vor allem Ennos neues Album „Was berührt, das bleibt“, das am 26. Juli erscheint und mit dem er im Oktober auch auf große Tour geht.

„Ah! Quel Cinéma!“ könnt ihr hier auf Amazon bestellen.

Stereo Total: „Ah! Quel Cinéma!“ • Listening

Verteilt über den letzten Monat hat die norwegische Jazzband Lassen Remixes der Stücke von ihrem Album „Eventyr“ veröffentlicht. Heute erscheinen sie gesammelt als Album. Mit dabei sind auch zwei Bonustracks von Anja Lauvdal und Kim Dürbeck.

Lassen: Remix-Eventyr erscheint heute als Album – inkl. zweier Bonustracks

The Dead Sound veröffentlichen ihre neue Single „No Tomorrow“

The Dead Sound veröffentlichen ihre neue Single „No Tomorrow“

Bendik Baksaas interpretiert „You Should Have Been There“ von Lassens Album „Eventyr“

Lassen: „You Should Have Been There“ | Eventyr Remix No 3 | Bendik Baksaas

Lassens „Lila Eule“ wird von Finn Grythe neu interepretiert.

Lassen: „Lila Eule“ | Eventyr-Remix No 2 | Finn Grythe

Sebastian veröffentlicht neue Single „Run for me“. Das neue Album erscheint im Herbst.

SebastiAn: Neue Single „Run for me“

Stereo Total: „Ah! Quel Cinéma!“ • Weitere Beiträge

Henning Fuchs veröffentlicht sein Debütalbum „A new Beginning“.

Die Stille vor dem Ton

„Warum nicht mal das Kaputte feiern?“

Sturgill Simpson

Drei Alternativen zum neuen Willie-Nelson-Album

Daniel Puente Encina im Interview

Zurück zu den Wurzeln: Daniel Puente Encina

Kishi Bashi – Omoiyari

Kishi Bashi: Omoiyari

Die norwegische Jazzband Lassen lässt die Songs ihres Albums „Eventyr“ neu interpretieren. Nun geht es in Runde drei. Nachdem Lassens „Lila Eule“ letzte Woche von Finn Grythe überarbeitet wurde, interpretiert Billy Meier nun das Stück „You should have been there“.

LASSEN: „YOU SHOULD HAVE BEEN THERE“ | EVENTYR REMIX NO 4 | Billy Meier

Krach & Getöse

Krach & Getöse – Die fünf Sieger*innen dieses Jahres

Two Door Cinema Club spielen vor Veröffentlichung ihres neuen Album „False Alarm“ am 10. Juni eine exklusive Show im Berliner Lido. Wir verlosen Gästelistenplätze.

Gewinnspiel: Mit kulturselektor auf die Gästeliste von Two Door Cinema Club in Berlin

Das neue The Tallest Man On Earth Album wird ab dem 28.06. auch auf Platte verfügbar sein

Gewinnspiel: "I Love You. It's a Fever Dream."

Amyl And The Sniffers veröffentlichen ihr Debüt auf Rough Trade

Arschcool: Amyl And The Sniffers

Shalosh machen Jazz, der sich dem Elitarismus verweigert. Das Album „Onwards and Upwards“ erscheint im Juni.

Shalosh: Jazz ist anders

Manu Katché tour mit seinem Album „The Scope“

Manu Katché: „Ich brauche die Zusammenarbeit mit anderen Musikern.“

Freya Ridings

Freya Ridings

Sziget Festival 2019: Erste Acts bestätigt

Das waren die fünf spannendsten Neuentdeckungen beim Le Guess Who? 2018

Denise Mina

Denise Mina: Schotten halten dicht

Minitopia Projekt öko

Minitopia: Autark ist stark!

Endstation Endstation?

Zurück zu den Wurzeln

Wes’ wunderbare Welt

Weniger ist yeah!

Stereo Total: „Ah! Quel Cinéma!“ • News

Thor Harris - „Is Adam OK?“

Thor Harris: „Is Adam OK?“ – Zweiter Teil der Joyful Noise Serie

Stereo Total: „Ah! Quel Cinéma!“ • Reviews

Thom Yorke: „Anima“ – Bei uns im Plattenchat.

Thom Yorke: „Anima“

The Flaming Lips haben ihr Album „King's Mouth“ veröffentlicht.

The Flaming Lips: „King's Mouth“

Stereo Total sind mit ihrem neuen Album „Ah! Quel Cinéma!“ bei uns im Plattenchat.

Stereo Total: „Ah! Quel Cinéma!“

Kate Tempest: The Book of Traps and Lessons

Leseempfehlungen

Thom Yorke: „Anima“

John van Deusen: Zu viel Gefühl