Contemporary Music

Go east!

Beim BUSH in Budapest rockte, was der Osten hergibt. Wir stellen drei vielversprechende Bands aus Osteuropa vor.

Beim Budapester Showcase Hub (BUSH) trafen Mitte November Newcomer sowie alte Hasen aus der osteuropäischen Musikszene aufeinander. Zum dritten Mal versammelte das ungarische Festival Musikschaffende vor und hinter den Kulissen, um über Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu diskutieren und Wege für stärkeren intereuropäischen Austausch zu finden. Abends präsentierten sich dann Musikerinnen und Musiker aus Rock & Pop, Jazz & Folk, Elektro & World. Drei spannende Acts stellen wir euch hier vor:

 

Braii

Waviger Postpunk aus der Ukraine: Das Duo aus Kiew setzt auf durchdringende Bass- und Drumrhyhtmen, ohne den verschwommenen Wave-Nebel ihres Sounds zu durchdringen. „Complicatec“ erscheint auf ihrer aktuellen EP „City of Nothing“ – in der uMagazine-Redaktion gelten Braii schon als die neuen Warpaint.

 

Mörk

Beim Hamburger Elbjazz-Festival im vergangenen Frühjahr ließ das Budapester Kollektiv die Bühnen bereits am Nachmittag beben. Kein Wunder, beschreibt die Band, die gerne schon mal mit Fantasiewörtern um sich wirft, ihren Sound doch zu catchy für Jazz, zu divers für Pop und zu groovy für Indie – dazu sind sie funky, düster und ziemlich verrückt. Ziemlich fantastisch also …

 

Karpov Not Kasparov

Nicht weniger verrückt als Mörk sind Karpov Not Kasparov. Aus Rumänien, nicht aus Russland, der Heimat des legendären Schachweltmeisters, kommt das Duo, dessen elektronischer Sound auf den Regeln des Schachspiels basiert. Klingt verkopft, ist aber extrem poppig und tanzbar. Eine echte Entdeckung!

 

 

 

Mörk • Album

Künstler: Mörk
Titel: You are free to choose
Label:
VÖ: 17.06.2016

Leseempfehlungen

Jonathan Bree: Kurzstrecke: Carstens Top 20

Julia Holter: Kurzstrecke: Michaels Top 20