Lassen: „You Should Have Been There“ | Eventyr Remix No 3 | Bendik Baksaas
Die norwegische Jazzband Lassen lässt die Songs ihres Albums „Eventyr“ neu interpretieren. Nun geht es in Runde drei. Nachdem Lassens „Lila Eule“ letzte Woche von Finn Grythe überarbeitet wurde, interpretiert Bendik Baksaas nun das Stück „You should have been there“.
Die norwegische Jazzband Lassen hat Künstler*innen dazu eingeladen, die Stücke ihres Albums „Eventyr“ neu zu interpretieren. Mit dabei sind Technoproduzent*innen, eine Indie Band sowie Kolleg*innen der Band aus dem Bereich des Jazz. Die Remixe erscheinen über einen Zeitraum von vier Wochen immer am Freitag. Vor zwei Wochen wurde das Stück „Kulturrus“ von Øyvind Mathisen als House-Track neu interpretiert. Letzte Woche nahm sich Finn Grythe dem Stück „Lila Eule“ an. Heute erscheint mit „You Should Have Been There“ ein Remix des norwegischen DJs und Jazzmusikers Bendik Baksaas. Den Remix könnt ihr oben auf unserer Seite hören. Lassens Originalversion des Stückes findet ihr weiter unten.
Schon die Originalversion von „You Should Have Been There“ ist minimalistisch gehalten. Die Keimzelle des Stückes bildet eine repetitive Figure, die von Bassist Stian Andreas Andersen Drummer Tore Flatjord vorgetragen wird. Langsam entfaltet sich das Stück über rhythmische Struktur mit empfindsam gestalteten Soli des Saxophonisten Harald Lassen und des Pianisten Bram de Looze. Bendik Baksaas greift die Struktur des Stückes in seinem Remix auf, indem er die rhythmische Figur des Basses als Synth-Stimme neu erfindet. Zu der bearbeiteten Stimme des Saxophons gesellen sich Field-Recordings von Vogelstimmen, die den leisen Charakter des Remixes betonen.
Bereits 2012 veröffentlichte Bendik Baksaas mit seiner Band das Album „The Shape of Beats to come“. Im letzten Jahr entstand gemeinsam mit dem norwegischen Jazz-Trompeter Kristoffer Eikrem das Album „Duets“, das von der Zeitschrift „Natt&Dags“ als Album des Jahres ausgezeichnet wurde. Ebenfalls im letzten Jahr veröffentlichte Baksaas das Album „Til alt ute“, das in Zusammenarbeit mit dem Poetry-Künstler Frederik Høyer entstand und Spoken-Word-Elemente als zentralen Bestandteil zeitgenössischer House-Musik verortet.
























































